Der Frühling ist da … im Wetter durchwachsen, im Herzen sonnig …

Alles neu macht der Mai!

Daher melde ich mich wieder nach ziemlich langer Abwesenheit. Vielleicht liest ja die Eine oder der Andere meinen aktuellen Beitrag.

Auf jeden Fall will ich meinen „alten“ Bloggerkolleginnen und -kollegen mitteilen, dass es mich noch gibt und dass es mir gut geht. Leider habe ich nicht viel Zeit, der Garten wartet, ist sehr viel zu machen – heute hat der Regen aufgehört und die Sonne kommt raus, also kann ich wieder im Garten werkeln.

Es ist eben auch so, dass mein Mann und ich sehr viel unternehmen – im Garten, auf unserem Stückle (unserem externen Garten/Streuobstwiese) oder auch in Ausflügen, wie auch vor einem Jahr auf der Laga (Landesgartenschau) in Lahr im Schwarzwald (2018).

Bild von Landesgartenschau Lahr im Schwarzwald, Ortenaukreis, 11. Mai 2018

Auf der BUGA, die ja dieses Jahr in Heilbronn, quasi bei uns direkt „vor der Haustür“, also nur ca. 20 Autominuten weg, stattfindet, war ich leider noch nicht, habe also noch keine Bilder davon für euch.

Mein Mann hat seine Arbeitszeit reduziert, so dass wir mehr Zeit miteinander verbringen und gemeinsam mehr im Garten erledigen können – manche Gartenarbeiten kann eben mein Mann leichter als ich erledigen, weil er körperlich kräftiger ist (meine Arthrose macht mir eben auch immer wieder Probleme, ich bin leider kein „junger Hupfer“ mehr). Außerdem können wir dadurch auch solche Aktionen machen, wie zu Zweit ein Dach abdecken, also die Dachziegel ganz (!) mit einer Rutsche herunterholen, mein Mann oben, ich unten. Das Haus wird abgerissen, und die Besitzer haben gegen eine kleine Spende für die Kinder die Dachziegel, und was die Leute sonst noch brauchen können, hergeschenkt.

Das war eine echte Gewaltaktion und hängt uns körperlich immer noch nach. … Aber wir haben jetzt eine ganze Menge guter Dachziegel für kommende Projekte :). Wie das genau vor sich ging, mit Bildern und Videos, möchte ich in einem extra Beitrag erzählen.

Seit fast genau einem Jahr hat sich unsere Katzenschar um einen Kater vergrößert – jetzt sind es drei: Mohrle, Lucky und Johnny.

Johnny auf Schrank, 23. Dezember 2018

Johnny wurde höchstwahrscheinlich hier mitten im Dorf ausgesetzt. Genau an den Pfingstferien tauchte dieser gut gepflegte Kater auf, der offensichtlich vorher in der Wohnung gehalten wurde (Mein Mann sah, wie er völlig erschrak und zusammenzuckte, als er mit ihm in den Garten ging und ein Vogel über ihn hinweg flog).

Er miaute jämmerlich nach Futter. Da ich sowieso immer das Futter rausstelle, das meine mäkeligen beiden anderen Katzen nicht mehr fressen, ist diese Futterstelle hinter unserem Haus ein von Dorfkatzen gern besuchter Ort. Johnny, wie ihn mein Mann später „taufte“, fraß gierig, als ob er ewig nichts mehr zu fressen bekommen hätte. Auf einem Bild, das ich anfangs von ihm aufnahm, war er auch ziemlich abgemagert (Das poste ich hier nicht, denn da sieht er wirklich ein bisschen jämmerlich aus, trotz seines gepflegten Fells. Jetzt ist er ja gut genährt und kräftig – durch das Herumspringen im Garten ist er sehnig wie ein Sportler).

Nun, jedenfalls nahm ich den jungen Kater ins Haus, nachdem er so nachdrücklich ins Haus drängte und so zutraulich und offensichtlich bedürftig war. Eine Anzeige in der örtlichen kostenlosen Zeitschrift brachte keine/n Besitzer/in zu Tage, und so zog er dauerhaft bei uns ein.

Bald zeigte sich, warum er ausgesetzt wurde. Wohl nicht nur, weil die Leute, die ihn hatten, ihn ihren Kindern zu Weihnachten schenkten (er kann sehr gut mit Kindern, die Dorfkinder streicheln ihn und er genießt es mit Wonne) … und nun in Urlaub fahren wollten, und er dabei im Weg war.

Aber Johnny ist auch ein sehr nerviger junger Kater. Er hüpft und klettert im Haus auf die unmöglichsten Orte hoch, hört nicht, kratzt penetrant an Türen und sonstwo, wenn er raus will – was er aber nachts nicht darf, weil an unserer Dorfstraße schon einige Katzen tot gefahren wurden. Er hatte, vor allem anfangs, eine „sehr flache Lernkurve“, wie mein Mann immer sagt, weil er nichts aus seinen Fehlern lernte. Inzwischen zeigt er jedoch auch hier Fortschritte :).

Den Store am Fenster hat er auch schon zerrissen, weil er sich mit voller Kraft dran hängt. Also: Ein ziemlich nerviger junger Kater. Aber: Auch ein sehr schmusiger und anhänglicher junger Kater. Und wir geben ihn nicht mehr her, weil er unser Leben bereichert.

Die beiden anderen Katzen, beide ja schon älter, waren anfangs nicht sehr angetan von dem Neuzugang. Aber inzwischen liegen Lucky und Johnny – fast – einträchtig nebeneinander am Fensterbrett, Johnny immer an Lucky angeschmiegt, die das inzwischen duldet, wenn auch nicht vollkommen freudig.

Leider macht das Hochladen aktueller Bilder Probleme, so dass ich nur Bilder aus meinem Archiv nehmen konnte. Aber das hole ich sicher nach und poste hier bald neue Bilder meiner Katzen.

Johnny und Mohrle – fast – einträchtig nebeneinander, 24.12.2018

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Frühlingszeit. Und: Verbringt so viel Zeit, wie es geht, mit euren Lieben. Ihr wisst nicht, wie lange ihr sie noch habt (meine ältere Schwester starb vor gut zwei Jahren mit 66 Jahren an plötzlichem Herztod; seitdem verbringe ich die Zeit mit meinen Lieben noch bewusster). Alles Liebe, eure Irmgard <3

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5 Kommentare zu Der Frühling ist da … im Wetter durchwachsen, im Herzen sonnig …

  1. Oh, wie schön, liebe Irmgard, einmal wieder von Dir zu hören! Du warst ja wahrhaftig lange fort! Aber ich verstehe Dich nur zu gut. Ich habe ja keinen so großen Garten wie Du und dennoch bleibt immer weniger Zeit. Man schafft nicht mehr das, was man früher in wesentlich kürzerer Zeit geschafft hat und wo man die Nächte noch problemlos zum Tage machen konnte. 😉

    Ohje, das hört sich echt anstrengend an mit dem Kater. Ich mag Katzen auch gern, möchte allerdings keine eigenen. Meine Mutter, die im letzten Februar im Alter von 89 Jahren verstorben ist, hatte auch immer Katzen. Da wir jedoch 3 Kinder großgezogen haben, genießen wir jetzt die Zeit der Unabhängigkeit. Aber ich weiß, was Du meinst. Ich habe in einem Tierheim auch mal einen hübschen Kater gesehen, da war ich fast drauf und dran … zum Glück siegte die Vernunft, denn wir sind auch nicht oft genug zuhause für ein Haustier.
    Ich freue mich schon auf Weiteres von Dir! Auch wenn es viel später sein sollte.
    Eben lese ich gerade noch, dass auch Deine Schwester viel zu früh verstarb. Das tut mir sehr leid! Es ist wirklich wahr, man kann nicht genug Zeit mit seinen Lieben verbringen. Bei meiner Mutter habe ich getan, was ich konnte, sonst würde ich mir jetzt Vorwürfe machen.

    Viele liebe Grüße
    Sara

    • Liebe Sara,
      vielen Dank für Deinen Blogbesuch und Deinen Kommentar.
      Das mit Johnny, dem Kater, liest sich schlimmer als es ist. Inzwischen hat sich der Alltag eingependelt. Es ist eben nur turbulent mit drei Katzen-Diven. Es tut mir leid, dass auch Deine Mutter gestorben ist. Der Tod der eigenen Mutter tut immer weh, egal, wie alt sie ist.
      Liebe Grüße, Irmgard

      • Liebe Irmgard,
        über Deinen Besuch in meinem Blog habe ich mich sehr gefreut!
        Wie schön, dass es sich mit dem Kater inzwischen eingependelt hat!
        Meine Mutti ist nun auch schon wieder mehr als 1 Jahr lang nicht mehr bei uns. Man kann es kaum fassen und es ist so, wie Du schreibst.

        Liebe Grüße und bis wir uns wiederlesen,
        Sara

  2. Karl sagt:

    liebe Irmgard, schöne Grüße lasse ich hier,;-)
    schön mal wieder etwas zu lesen von dir.
    herzlichst
    Karl

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