Der Frühling ist da … im Wetter durchwachsen, im Herzen sonnig …

Alles neu macht der Mai!

Daher melde ich mich wieder nach ziemlich langer Abwesenheit. Vielleicht liest ja die Eine oder der Andere meinen aktuellen Beitrag.

Auf jeden Fall will ich meinen „alten“ Bloggerkolleginnen und -kollegen mitteilen, dass es mich noch gibt und dass es mir gut geht. Leider habe ich nicht viel Zeit, der Garten wartet, ist sehr viel zu machen – heute hat der Regen aufgehört und die Sonne kommt raus, also kann ich wieder im Garten werkeln.

Es ist eben auch so, dass mein Mann und ich sehr viel unternehmen – im Garten, auf unserem Stückle (unserem externen Garten/Streuobstwiese) oder auch in Ausflügen, wie auch vor einem Jahr auf der Laga (Landesgartenschau) in Lahr im Schwarzwald (2018).

Bild von Landesgartenschau Lahr im Schwarzwald, Ortenaukreis, 11. Mai 2018

Auf der BUGA, die ja dieses Jahr in Heilbronn, quasi bei uns direkt „vor der Haustür“, also nur ca. 20 Autominuten weg, stattfindet, war ich leider noch nicht, habe also noch keine Bilder davon für euch.

Mein Mann hat seine Arbeitszeit reduziert, so dass wir mehr Zeit miteinander verbringen und gemeinsam mehr im Garten erledigen können – manche Gartenarbeiten kann eben mein Mann leichter als ich erledigen, weil er körperlich kräftiger ist (meine Arthrose macht mir eben auch immer wieder Probleme, ich bin leider kein „junger Hupfer“ mehr). Außerdem können wir dadurch auch solche Aktionen machen, wie zu Zweit ein Dach abdecken, also die Dachziegel ganz (!) mit einer Rutsche herunterholen, mein Mann oben, ich unten. Das Haus wird abgerissen, und die Besitzer haben gegen eine kleine Spende für die Kinder die Dachziegel, und was die Leute sonst noch brauchen können, hergeschenkt.

Das war eine echte Gewaltaktion und hängt uns körperlich immer noch nach. … Aber wir haben jetzt eine ganze Menge guter Dachziegel für kommende Projekte :). Wie das genau vor sich ging, mit Bildern und Videos, möchte ich in einem extra Beitrag erzählen.

Seit fast genau einem Jahr hat sich unsere Katzenschar um einen Kater vergrößert – jetzt sind es drei: Mohrle, Lucky und Johnny.

Johnny auf Schrank, 23. Dezember 2018

Johnny wurde höchstwahrscheinlich hier mitten im Dorf ausgesetzt. Genau an den Pfingstferien tauchte dieser gut gepflegte Kater auf, der offensichtlich vorher in der Wohnung gehalten wurde (Mein Mann sah, wie er völlig erschrak und zusammenzuckte, als er mit ihm in den Garten ging und ein Vogel über ihn hinweg flog).

Er miaute jämmerlich nach Futter. Da ich sowieso immer das Futter rausstelle, das meine mäkeligen beiden anderen Katzen nicht mehr fressen, ist diese Futterstelle hinter unserem Haus ein von Dorfkatzen gern besuchter Ort. Johnny, wie ihn mein Mann später „taufte“, fraß gierig, als ob er ewig nichts mehr zu fressen bekommen hätte. Auf einem Bild, das ich anfangs von ihm aufnahm, war er auch ziemlich abgemagert (Das poste ich hier nicht, denn da sieht er wirklich ein bisschen jämmerlich aus, trotz seines gepflegten Fells. Jetzt ist er ja gut genährt und kräftig – durch das Herumspringen im Garten ist er sehnig wie ein Sportler).

Nun, jedenfalls nahm ich den jungen Kater ins Haus, nachdem er so nachdrücklich ins Haus drängte und so zutraulich und offensichtlich bedürftig war. Eine Anzeige in der örtlichen kostenlosen Zeitschrift brachte keine/n Besitzer/in zu Tage, und so zog er dauerhaft bei uns ein.

Bald zeigte sich, warum er ausgesetzt wurde. Wohl nicht nur, weil die Leute, die ihn hatten, ihn ihren Kindern zu Weihnachten schenkten (er kann sehr gut mit Kindern, die Dorfkinder streicheln ihn und er genießt es mit Wonne) … und nun in Urlaub fahren wollten, und er dabei im Weg war.

Aber Johnny ist auch ein sehr nerviger junger Kater. Er hüpft und klettert im Haus auf die unmöglichsten Orte hoch, hört nicht, kratzt penetrant an Türen und sonstwo, wenn er raus will – was er aber nachts nicht darf, weil an unserer Dorfstraße schon einige Katzen tot gefahren wurden. Er hatte, vor allem anfangs, eine „sehr flache Lernkurve“, wie mein Mann immer sagt, weil er nichts aus seinen Fehlern lernte. Inzwischen zeigt er jedoch auch hier Fortschritte :).

Den Store am Fenster hat er auch schon zerrissen, weil er sich mit voller Kraft dran hängt. Also: Ein ziemlich nerviger junger Kater. Aber: Auch ein sehr schmusiger und anhänglicher junger Kater. Und wir geben ihn nicht mehr her, weil er unser Leben bereichert.

Die beiden anderen Katzen, beide ja schon älter, waren anfangs nicht sehr angetan von dem Neuzugang. Aber inzwischen liegen Lucky und Johnny – fast – einträchtig nebeneinander am Fensterbrett, Johnny immer an Lucky angeschmiegt, die das inzwischen duldet, wenn auch nicht vollkommen freudig.

Leider macht das Hochladen aktueller Bilder Probleme, so dass ich nur Bilder aus meinem Archiv nehmen konnte. Aber das hole ich sicher nach und poste hier bald neue Bilder meiner Katzen.

Johnny und Mohrle – fast – einträchtig nebeneinander, 24.12.2018

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Frühlingszeit. Und: Verbringt so viel Zeit, wie es geht, mit euren Lieben. Ihr wisst nicht, wie lange ihr sie noch habt (meine ältere Schwester starb vor gut zwei Jahren mit 66 Jahren an plötzlichem Herztod; seitdem verbringe ich die Zeit mit meinen Lieben noch bewusster). Alles Liebe, eure Irmgard <3

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Der Herbst ist da mit Sturm und Kälte …

Nach einigen „Goldenen Oktober“-Tagen mit angenehmer Wärme und viel Sonne kommt jetzt wohl das unangenehmere Herbstwetter: Der Wind pfeift heftig, es regnet, ist kalt.

Wir machen zwar auch unsere Spaziergänge, mal eine halbe, meist fast eine ganze Stunde. Doch danach sind wir sehr gerne wieder in der warmen Stube.

Für nächste Woche ist bereits Frost angesagt. Hier, wo wir wohnen, ist zwar Weinanbaugebiet, also ein recht mildes Klima. Aber auch hier gibt es mal Frost, wenn auch später als in anderen Gegenden.

Ich muss meine kälteempfindlichen Pflanzen rein holen oder mit Vlies, Kokosmatte, Laub und anderen Sachen schützen.

Auf dem Stückle – unserem externen Garten – habe ich den Oleander schon ins Gewächshaus gestellt. So hat er auch die letzten Jahre überlebt. Das Kalt-Gewächshaus mildert zumindest die großen Kältespitzen ab und ist geschützt durch das Gartenhaus und durch die Hecke.

Die Äpfel sind abgeerntet. Es gab zwar wesentlich weniger Ernte als die letzten Jahre, aber zwei Sorten erfroren nicht im Frühjahr. Eine Sorte hat sogar sehr große Äpfel ausgebildet, wohl teils weil es so viel regnete, teils weil sie mehr Platz hatten (es gibt zwei Sorten Äpfel an dem Baum, die andere Sorte war im Frühjahr erfroren).

Eine tolle Sache sind die Herbsthimbeeren! Die werden von Jahr zu Jahr kräftiger und üppiger. Außerdem kann ich da bis zum Frost (!) Himbeeren ernten. Sie sind zwar nicht mehr so aromatisch wie im Sommer, weil sie eben nicht so viel Sonne und Wärme abbekommen. Aber es ist eine leckere Mahlzeit, wenn ich alle paar Tage ein Glas (1/2 L-Joghurtgläser) voll Himbeeren ernte und wir die Hälfte für den Winter einfrieren und die andere Hälfte als Nachspeise essen.

Und ihr werdet es nicht glauben: Meine Tomaten blühen immer noch, und ich ernte immer noch rote Cherry-Tomaten!

Hier ein Bild vom Juli, ein aktuelles Bild kann ich nur nachreichen, denn es ist noch nicht sehr hell draußen.

Tomaten – 16.07.2017 – Löwenstein, BW

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Sehr geehrte AfD,

„wir sind die 87 Prozent, die euch nicht gewählt haben.“

So beginnt ein Brief an die AfD, der von dem Kampagnen-Netzwerk Avaaz.org erstellt wurde. Ich kann ihn nur voll und ganz unterschreiben. Den ganzen Brief, der nach Unterzeichnung durch 500.000 Menschen überall abgedruckt werden soll, kann mit unten stehendem Link gelesen werden:

https://secure.avaaz.org/campaign/de/afd_widerstand/?cDzLNcb  

„… wir stehen auf gegen euren Rassismus.“ steht weiter in dem Brief, und:

„Das hier ist unser aller Land und ihr `holt es euch nicht zurück´.“

Es gibt vieles in der heutigen Zeit, was uns ängstigt und entmutigt. Aber es ist nicht die richtige Lösung, Sündenböcke dafür zu suchen und in Menschen zu finden, die uns einfach nur fremd sind und die sich nicht dagegen wehren können, Sündenbock zu sein.

Ich hoffe, dass nicht alle, welche die AfD gewählt haben, wirklich rassistisch denken.

Ich hoffe, dass auch reine Protestwähler dabei sind, die sich bei der nächsten Wahl anders entscheiden.

Ich hoffe, dass sich die AfD, wie es sich jetzt schon andeutet, selbst zerlegt. Dass sich die Führer dieser Partei als das enttarnen, was sie in meinen Augen sind: reine Machtmenschen, denen es in Wahrheit völlig egal ist, was „das deutsche Volk“ wirklich denkt und will.

Ich hoffe, dass alle Menschen hier erkennen, dass es „den Deutschen“ nicht gibt. Schon alleine die hier in Deutschland geborenen Menschen sind so vielfältig und verschieden, und das ist gut so. Ein Hamburger und ein Bayer, ein Rheinländer und ein Thüringer, ein Schwabe und ein Berliner, sind oft total unterschiedlich in täglichen Sitten und Gebräuchen, in Einstellungen und Auftreten.

Ich schreibe „oft“, weil es eben auch „den Rheinländer“, „den Schwaben“, „den Bayer“ nicht gibt, sondern es auch hier nur den individuellen Menschen gibt.

Und ich habe auch was gegen das Einschlagen auf „Ossis“, sie wären allesamt braun angehaucht. Da sollten wir „Wessis“ mal schön auf die eigene Brust klopfen und die ewig Gestrigen in den eigenen Reihen erkennen. Auch sollten vor allem die Politiker erkennen, was alles seit der Wende falsch gemacht worden ist.

Ich kann nicht verstehen, woher dieser Fremdenhass kommt, der langsam, schleichend, in Deutschland salonfähig geworden ist. Wir sind doch alles Menschen, auch wenn der andere ungewohnt aussieht oder eine andere Religion zur Schau trägt!

Woher nehmen wir, die wir hier geboren sind, das Recht, auf die anderen – verbal oder in echt – einzuschlagen und sie ausgrenzen zu wollen?? Sogar die, welche als ehemalige Flüchtlinge oder Vertriebene die Erfahrungen von Flucht gemacht haben, höre ich diese Sätze sprechen, die mich manchmal an der Menschheit verzweifeln lassen. Woher kommt dieses mangelnde Mitgefühl, diese mangelnde Empathie, ja, oft sogar Hass?

Schon seit vielen, vielen Jahren gibt es Zuwanderung durch „Fremde“, und sie waren bereichernd für uns alle.

Sich abzuschotten und den momentanen Zustand festmauern zu wollen, bringt nichts. Unsere Welt ist in Bewegung, und sie wird nicht aufhören, sich zu verändern, nur weil wir beschließen, dass das nicht mehr sein darf.

Bleiben wir doch neugierig dem Neuen gegenüber und vor allem: verlieren wir nicht unser Mit-Gefühl und unsere Mit-Menschlichkeit.

Wenn ihr auch unterzeichnen wollt, könnt ihr das hier tun:

https://secure.avaaz.org/campaign/de/afd_widerstand/?cDzLNcb 

Ich freue mich, dass bei der Wahl mehr Menschen als sonst ihre Kreuzchen gemacht haben. Und ich hoffe darauf, dass die Vernunft und die Menschlichkeit wieder die Oberhand gewinnen.

Der weitaus größte Teil von uns hier in Deutschland ist nicht für die AfD. Es waren, wie geschrieben, 87 Prozent der Wähler, die zur Wahl gingen.

Merkt euch das, ihr von der AfD: Ihr repräsentiert nicht uns, sondern nur eine Minderheit in Deutschland!

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Aktualisierung zu Katzenfreud, Katzenleid …

Vielen Dank für eure Kommentare zur OP meiner Katze Lucky! Die zwei Wochen sind vorbei, in der es ziemlich stressig für uns drei war, sowohl für uns Katzenhalter als auch und vor allem für unsere Lucky. Sie akzeptierte nämlich bis zum letzten Tag die dumme Halskrause nicht und revoltierte dagegen.

Jetzt sind die Fäden gezogen und die Halskrause weg. Und Lucky ist wieder glücklich. Sie tobt durch den Garten. Fetzt die Bäume hoch. Ist einfach wieder die selbe fröhliche Katze wie vorher.

Sie sieht nur eben jetzt anders aus, aber die Katze ist die gleiche fröhliche Katze. Wir freuen uns, dass sie alles so gut überstanden hat. Hoffentlich kommt nichts nach! Wir lassen sie bei großer Mittagshitze momentan noch nicht raus, sondern nur morgens und spät nachmittags und abends. Es sind eben noch rosige Stellen an den Ohren zu sehen. Die Haare müssen erst noch darüber wachsen.

Ein Nebeneffekt der intensiven Zeit mit unserer vorher etwas wilden Lucky ist: sie ist etwas schmusiger geworden und kommt jetzt öfter zu uns 🙂

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Katzenfreud, Katzenleid …

Katze Lucky 2016

Katze Lucky 2016

Wenn man eine oder mehrere Katzen hat, erlebt man sehr viel Freude. Aber … Katzen werden nun mal auch krank, und dann leiden sie, und wir als Besitzer leiden mit.

Mohrle, unsere schwarze Katze, und Lucky, unsere überwiegend weiße Katze, mussten zum Tierarzt, weil vor allem Mohrle einen schlimmen trockenen Husten hatte.

Bei Mohrle wurde eine Erkältung mit Fieber festgestellt, und sicherheitshalber wurde auch bei beiden Katzen eine Entwurmung vorgenommen, die eine Woche später wiederholt werden musste.

Aber die Tierärztin machte mich auch darauf aufmerksam, dass Lucky so schlechte Zähne hat, dass die kleineren davon entfernt werden müssten. Nur die Eckzähne sollten drin bleiben. Ich wusste, dass so etwas auf mich bzw. Lucky zukommt. Hoffte aber, dass sich durch das Füttern von nicht nur Nassfutter, sondern auch Trockenfutter Luckys Zähne verbessert hätten.

So weit, so ungut. Aber es kam noch etwas hinzu: Lucky hatte an den Ohren Hautkrebs. Ich dachte, eine Katze hätte sie gebissen, weil das eine Ohr so eine offene Stelle hatte. Aber Lucky hatte sich nur die schmerzende Stelle aufgekratzt. Ich wusste bereits, dass die Gefahr von Hautkrebs bei Lucky bestand. Sie hat überwiegend weißes Fell, die Ohren waren rosig und kaum mit Haaren überwachsen. Eine Tierärzin riet, Sonnenschutzcreme aufzutragen, aber das schleckt Lucky ja immer wieder weg. Ich versuchte auch, sie bei großer Mittagshitze nicht rauszulassen, aber es ist eben trotzdem Hautkrebs an den Ohren entstanden.

Lucky ist inzwischen sieben Jahre alt, Mohrle zehn Jahre. Beide hatten bisher noch keine größere Sache. Aber jetzt war bei Lucky eine Ohren-Op nötig. Die Tierärztin erklärte, dass sie die Ohrenspitzen abschneidet bis auf die Muschel. Dort wachsen genügend Haare, und danach sei es wieder okay.

Ich machte, um Lucky zwei Narkosen zu ersparen, aus, dass beide Sachen miteinander gemacht werden sollten. Die Tierärztin erklärte, dass Lucky danach eine Halskrause tragen muss, damit sie sich die Wunden nicht wieder aufkratzt und sich dort auch nicht putzen kann. Auch der Speichel ist unsauber und kann die Heilung sabotieren.

Ich machte mich also auf einen schlimmen Anblick gefasst, als ich Lucky abholte. Und darauf, dass sie eine Zeit lang gegen die Halskrause rebellieren würde, in der Regel zwei Tage, wie die Tierärztin mir erzählte. NICHT realisiert hatte ich, WIE heftig Lucky gegen die Halskrause rebellieren würde.

Sie tobte wie tollwütig durch das Zimmer, und ließ sich nur schwer beruhigen. Sie ist eine halb wilde Katze mit großem Freiheitsdrang. Aber sie ist auch ansonsten eher ruhig und friedliebend. Draußen tobte sie immer lebhaft herum, ist aber eine liebenswerte, friedliche Katze. Das ist momentan vorbei.

Auch nach zwei Tagen hatte Lucky sich nicht an die Halskrause gewöhnt. Inzwischen ist sie schon ruhiger geworden, aber immer noch wird sie unruhig und schüttelt den Kopf mit dem lästigen Teil, will sich putzen, was natürlich nicht geht, ist einfach total unzufrieden.

Aber es gibt auch einen tollen Lichtblick: Sie hat schon wieder gegessen, und zwar wirklich, wie die Tierärztin voraussagte, mehr als vorher. Sie ist jetzt keine so mäkelige Esserin mehr. Natürlich gebe ich ihr noch kein festes Trockenfutter, so lange ihr Mund noch nicht ganz verheilt ist. Sie kaut aber gewissermaßen auf „den Felgen“ besser als vorher mit ihren schlechten Zähnen, die ihr sicherlich oft weh taten. Die Eckzähne sind ja noch da, es wurden nur die kleinen Zähne entfernt. Diese Zahnentfernung, wenn die Zähne wirklich nicht mehr in Ordnung sind, kann ich wirklich nur empfehlen. Meine mäkelige Esserin frisst jetzt auf einmal wieder mit vollem Appetit!

Heute war ich mit ihr noch mal bei der Tierärztin, die ihr die Halskrause noch mal neu angepasst und abgefüttert hat. Die Ohren verheilen gut, wie sie festgestellt hat. Außerdem hat sie die Halskrause mit einer Art Körperverband stabilisiert, so dass Lucky sich nicht mehr bei ihren wilden Aktionen verletzen kann. Bisher konnten wir sie nicht alleine lassen. Einmal kam sie mit den Hinterpfoten vorne unter die Halskrause. Sie ist einfach zu wendig. Außerdem ist sie schon mehrfach mit einer Kralle an der Halskrause hängen geblieben, und ich musste die Kralle wieder ablösen.

Gerade liegt sie friedlich schlafend in ihrem Katzenkörbchen. Sobald sie wach ist, braucht sie wieder einen Aufpasser. Es wird nicht langweilig mit meinen Katzen. Lucky darf ja momentan nicht raus, aber Mohrle will dafür umso öfter raus und rein. Das persönliche Personal meiner beiden Katzen ist also wirklich ausgelastet. Aber nächsten Dienstag werden die Fäden gezogen. Danach läuft hoffentlich alles wieder normal. Vor allem darf dann Lucky wieder raus.

Oben ist ein Bild von Lucky aus dem Jahr 2016. So wird sie leider nie wieder aussehen, zumindest im Bereich der Ohren. Aber sie ist zumindest wieder gesund. Ein aktuelles Bild erspare ich euch lieber.

P. S. am 5. Juli: Helgas Kommentar bringt mich dazu, etwas zu ergänzen. Ich wurde gestern abend unterbrochen und habe den Artikel dann, ohne ihn noch einmal gründlich durchzulesen, abgeschickt.

Ich weiß, dass es für Lucky nicht leicht ist. Aber die Alternative, den Hautkrebs sich weiter ausbreiten zu lassen, ist eben keine Alternative.
Ein Tier macht aber auch viel Freude. Und wenn ich die Verantwortung für ein Tier übernommen habe, muss ich eben auch die negativen und trüben Tage mit ihm gehen.

Antoine de Saint-Exupéry hat noch viel bessere Worte dafür gefunden, in seinem Buch „Der kleine Prinz“:

(Der kleine Prinz:) „Was bedeutet >zähmen<?“

„Das wird oft vernachlässigt“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet >sich vertraut miteinander machen<.“

„Vertraut machen?“

„Natürlich“, sagte der Fuchs. „Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hunderttausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …“

 

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Mollig – moppelig – dick??

Nach wie vor ist ja DAS Schlankheits-Ideal die Model-Figur á la Heidi Klum oder anderer Hungerknochen. Wie ihr schon an meiner Bezeichnung für solche Models sehen könnt, habe ich keine solche Model-Figur, denn sonst würde ich nicht über diese dünnen Frauen ablästern. Da steckt ja schon ein bisschen Neid dahinter.

Ja, Neid. Denn neidisch bin ich schon manchmal auf die Frauen, die rank und schlank sind und deswegen alles tragen können. Ja, früher ….. so einige Jahre her, war ich auch schlank. Das muss so im Teenager-Alter gewesen sein *grins. Nein, halt, um die 30 herum hatte ich noch so eine Phase, wo ich echt schlank war. Ich hatte mich runtergehungert und war einige Zeit wirklich wieder ziemlich schlank.

Mein Körper beschloss jedoch, dass er mehr feste Nahrung braucht, und hat sich die Pfunde nach und nach zurückgeholt. Bisher konnte ich gut damit leben, denn trotz einiger Kilos mal rauf, mal runter, konnte ich die selbe Kleidergröße tragen. Und ich fühlte mich wohl in meiner Haut.

Doch seit letztem Winter habe ich eine komplette Kleidergröße zugelegt. Ich habe es zwar verdrängt, aber der Spiegel zeigt mir die unerbittliche Wahrheit: Du bist zu dick, Mädel! Von vorne sehe ich schon breit aus, aber seitlich gesehen geht sowohl der Bauch als auch der Hintern in die Breite. Bei 1,60 m Körpergröße verteilt sich da nicht viel. Leider!

Also sind Gegenmaßnahmen angesagt! Ich werde keine Diät machen, denn die ist üblicherweise nicht von langfristigem Erfolg gekrönt. Aber ich werde die Kalorien runterfahren, ohne hungern zu müssen. FdH. Noch mehr Gemüse und Salate als sonst. Süßigkeiten reduzieren. Vor allem abends. Und vor allem mehr Bewegung. Denn mehr Muskeln verbrennen mehr Kalorien.

Drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe. Ich will ganz sicher keine Model-Maße mehr. Ich mag mein molliges Ich. Nur eben nicht ganz so mollig wie jetzt.

Ich fange so bald wie möglich an. Mit der Bewegung. Denn momentan liege ich flach. Ob Erkältung oder Grippe, weiß ich noch nicht, denn erst seit heute geht es mir so miserabel.

Aber sobald es mir wieder besser geht, geht es los mit dem Abnehmen. Hab ich mir versprochen 😉

 

P. S. Gerade habe ich beim Surfen im weltweiten Web auf folgende Seite gefunden. Auch wenn sie von einem bekannten deutschen Versandhaus erstellt wurde (ist keine Werbung,  sondern einfach nur mein Hinweis auf eine interessante Seite), finde ich es doch gut, dass es diese Seite speziell für molligere Frauen gibt.

Besonders gut fand ich folgenden Artikel. Er zeigt, dass wir molligen Frauen uns von niemandem dumm anreden lassen müssen. Auch wenn es vielleicht von manchen sogar nett gemeint ist.

Schlank muss nicht automatisch attraktiv sein, und mollig ist nicht automatisch un-attraktiv.

Man muss sich wohlfühlen in seiner Haut. Und gerade fühle ich mich eben nicht mehr wohl in meiner Haut. Ein paar Kilo weniger, und ich bin immer noch mollig (und garantiert nicht mehr Kleidergröße 38!), fühle mich aber besser. Hier der Artikel.

https://www.otto.de/soulfully/komplimente-die-keine-sind-14170/

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Zwei wundervolle Stimmen – Julia Lezhneva und Aida Garifullina

Geht es euch auch so, dass ihr bei mancher Stimme eine Gänsehaut bekommt? Aber nicht weil sie so grässlich wäre. Nein! Weil sie so einen wundervollen Schmelz hat, dass man ihr nur noch immer und immer wieder zuhören möchte.

Momentan geht es mir so mit der Sängerin Julia Lezhneva, auf die ich durch den Newsletter von klassikazente.de aufmerksam geworden bin.

http://www.klassikakzente.de/julia-lezhneva/videos/detail/video:372548/haendel-lascia-la-spina-cogli-la-rosa 

Der Link führt zum Video von „Lascia la spina cogli la rosa“, komponiert von Georg Friedrich Händel und gesungen von oben genannter Sängerin.

Ich bin fasziniert von dieser zarten und gleichzeitig so vollen Stimme. Mein Herz geht auf und ich werde ganz still. Aber auch das Stück von Händel, das sie singt, ist magisch.

Außer diesem Lied höre ich momentan gerne das Lied auf dem Video mit Aida Garifullina an. Sie singt sehr melodiös und gleichzeitig doch voll und glamourös. Dabei aber nicht so wuchtig und nervenzerrend wie manch andere Sopranistin.

http://www.klassikakzente.de/aida-garifullina/videos/detail/video:424420/charles-gounod-ah-je-veux-vivre-dans-ce-rve-montage 

Laut Plácido Domingo ist sie „eine der aufregendsten Operndiven von heute“ (Zitat aus dem klassikakzente.de-Newsletter vom 19. Januar 2017)

Manche Stimmen kann ich nach einiger Zeit nicht mehr ertragen, weil mir vor allem in den höheren Tonlagen bestimmte Töne in den Ohren weh tun. Manche Frauen kratzen dabei mit ihrer Stimme an meinen Nerven. Aber vor allem Julia Lezhneva könnte ich ewig hören.

Ich habe mir von beiden Sängerinnen die CD bestellt. Allerdings nicht bei Amazon.de, weil ich dort schon aus Prinzip nichts bestelle. Ich lehne die Methoden ab, mit denen Amazon seine Lieferanten und auch Privatanbieter von gebrauchten Büchern abzockt. Die 3 Euro Versandkosten für gebrauchte Bücher streicht Amazon weitgehend selber ein, sind also für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, ärgerlich. Bei booklooker, zvab oder ebay werden fast immer reale Versandkosten verlangt, und nur ca. 10 Provision vom Verkäufer. Das finde ich fair, aber nicht das Gebaren von Amazon!

Doch das nur am Rande. Es ärgert mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie viele Menschen dort bestellen. Ich lese gerne die Kritiken dort, weil es dort eine sehr aktive Community gibt. Aber ich bestelle Bücher fast immer bei meiner örtlichen Buchhandlung (nur fünf Autominuten entfernt). Ich bestelle telefonisch und kann es am nächsten Tag abholen. Das schafft so gut wie kein Online-Anbieter! Und nette Verkäuferinnen sind auch dort, die mich bei Geschenkbüchern schon oft sehr gut beraten haben.

Die CDs habe ich allerdings bei Weltbild bestellt. Der Versand ist mir sympathischer als Amazon. Aber das bleibt ja jedem selber überlassen, bei wem er bestellt. Ich möchte keinem Amazon madig machen, der gerne dort bestellt. Wir leben ja – noch – zum Glück in einem freien Land 🙂

Wenn die CDs da sind, schreibe ich in einem Nachtrag, wie sie mir gefallen haben.

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Spruchkarte – Licht für andere sein

Gerade „krame“ ich ein bisschen in meinem alten myblog-Blog und stoße dabei auf meine Spruchkarten. Diese fand ich passend für die Winterszeit, die uns oft so dunkel und düster vorkommt und hab sie kopiert und hierher geholt. (Ich musste die Größe anpassen, wodurch die Schrift etwas unscharf wurde. Aber ich mag lieber alle Bilder in gleicher Größe. Ich hoffe, es ist für euch okay so)

12-2016_kreativfreak_spruchkarte_bild-fuer-andere-sein

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Schnee im November, warm im Dezember

Für alle, die den Schnee vermissen, der ja eigentlich im Dezember sein sollte, habe ich ein Foto herausgesucht, das ich am 12. November in diesem Jahr gemacht habe. Ich saß auf dem Beifahrersitz, als wir in meine Heimat, die Oberpfalz (Ostbayern), fuhren und machte dabei ein Bild – das dabei etwas unscharf ausfiel.

Schnee in der Oberpfalz/Ostbayern, 12. November 2016 (bei Autofahrt als Beifahrer aufgenommen)

Schnee in der Oberpfalz/Ostbayern, 12. November 2016 (bei Autofahrt als Beifahrer aufgenommen)

Mir persönlich fehlt der Schnee nicht. Ich mag es, dass es nicht so kalt ist. In der letzten Zeit bin ich ziemlich verfroren. Schon bei leichter Kälte mummele ich mich ein wie Einwohner von Sibirien.

An Weihnachten waren es tagsüber bei uns ungefähr sechs bis sieben Grad Celsius. Plusgrade! Auch nachts fielen die Temperaturen nicht unter Null. Erst heute ist es wieder tagsüber nur zwei Grad plus. Was bedeutet, dass die Temperatur nachts wieder unter Null fallen kann.

Ich nehme es, wie es kommt. Wir bekommen nämlich kein anderes Wetter 😉

Für alle, die noch eine schöne dichte weiße Schneedecke wollen, hier ein Bild vom Januar von schönem dichten weißen Wattebausch-Schnee. ….. Naja, wenigstens so ein, zwei Zentimeter hoch.

Frisch gefallener Schnee - 20. Januar 2016 - Löwenstein, BW - kreativfreak

Frisch gefallener Schnee – 20. Januar 2016 – Löwenstein, BW – kreativfreak

Und sogar eine Karde mit Schneehaube kann ich bieten, auch vom Januar. Die Karde ist eine stachelige Pflanze, aber keine Distel. Ich liebe dieses Gewächs! Im Winter lasse ich sie und auch die Samenstände von Astern und Goldruten stehen, weil die Vögel sich gerne davon bedienen. Erst im Frühjahr schneide ich die dürren Zweige ab. Bei Schnee sehen die Samenstände der Karde mit den kleinen Schneemützen einfach malerisch aus.

Vielen Dank für eure Kommentare zu meinem vorigen Beitrag! Ich blogge nur noch so selten, und da freut es mich, dass meine lieben „alten“ Bloggerfreunde noch ab und zu bei mir vorbeischauen. Liebe Grüße an euch und alle, die bei mir gast-lesen!

Schnee auf Karde - 15. Januar 2016 - Teilort von Löwenstein, BW - kreativfreak

Schnee auf Karde – 15. Januar 2016 – Teilort von Löwenstein, BW – kreativfreak

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Ist das noch die staade, die stille, besinnliche Zeit?

Die Zeit vor Weihnachten wurde früher die staade oder stille, besinnliche Zeit genannt. Eben weil es da etwas stiller wurde. Auf dem Feld oder im Garten war nicht mehr viel zu tun. Man konnte sich in der Stube bzw. dem Wohnzimmer mit dem Basteln und Werkeln beschäftigen und hat da manches Spielzeug selbst gemacht.

Es wurde geschnitzt, geklöppelt oder auch „nur“ gestrickt oder gehäkelt. Das eine oder andere Teil entstand an der Nähmaschine oder wurde mit der Hand genäht oder auch bestickt.

Man machte Musik, unterhielt sich bei Tee oder Glühwein oder las sich Geschichten vor. Man nutzte einfach die Zeit, die man hatte, weil draußen nicht mehr so viel zu tun war.

Ja, ich weiß: Die gute alte Zeit gab es nie! Auch früher war die Welt nicht heile. Wohl die wenigstens Familien lebten einen Idealzustand, so wie wir uns die Zeit „früher“ vorstellen. Aber ich finde, früher nahm man sich mehr Zeit. Man ging viele Dinge langsamer an. Man saß wirklich noch zusammen, nicht nebeneinander, jeder mit sich beschäftigt. Oder jeder auf einem anderen „Event“ unterwegs.

Meine Mutter hat oft gesagt, früher musste man zwar hart arbeiten, aber es ging langsamer, bedächtiger zu; diese Hektik gab es früher noch nicht.

Heute hechtet und läuft man einem Ideal hinterher, das irgendwo nebulös im eigenen Kopf herumschwirrt. Das sich so gar nicht greifen lässt.

Was wollen wir überhaupt? Ein perfektes Weihnachten? Perfekt – Was ist perfekt, wer definiert denn das? Für jeden das passende Geschenk, natürlich gekauft, sonst ist es ja nichts wert. Oder wenn es selbst gemacht ist, dann mit dem größtmöglichen Aufwand. Es muss ja was hermachen.

Wir rödeln und rennen. Im Kopf rattern wir ständig die Listen herunter: Haben wir auch an alle gedacht? Was müssen wir noch alles einkaufen? Was soll es zu Essen geben? Muss natürlich auch perfekt sein und Eindruck schinden. Ratter-ratter-ratter, macht es in unserem Kopf. Irgendwie fühlen wir uns ständig außer Puste, ständig am Limit.

Muss das sein? – NEIN!

Wir können uns diesen Erwartungen widersetzen, die oft durch Werbung und Filme in uns in Gang gesetzt werden. Wir müssen kein perfektes Weihnachten verleben. Es reicht schon, wenn wir einige Stunden mit lieben Menschen verbringen können. Denn das ist das Wichtigste: Dass man Zeit mit Menschen verbringt, die man liebt oder gerne hat. Und: Dass man es ihnen sagt.

Denn irgendwann kann es zu spät sein. Irgendwann sind sie nicht mehr da. Ja, das klingt etwas düster. Aber vor kurzem ist meine älteste Schwester gestorben. Ein ganz lieber Mensch. Plötzlich. Unerwartet. Alle waren geschockt. Zum Glück habe ich erst einige Tage davor mit ihr telefoniert und sie auch noch nicht lange vorher besucht, als ich in der Heimat war. Das ist ein winziger Trost: Dass ich erst vor kurzem Kontakt zu ihr hatte. Aber ab jetzt kann ich nicht mehr bei ihr vorbeischauen. Nicht mehr mit ihr telefonieren. Keine Frohen Weihnachten wünschen. Es ist zu spät dafür.

Aber ich kann den Menschen, die ich noch habe, sagen, dass ich sie gerne habe. Ihnen sagen und zeigen, wie viel sie mir bedeuten. Zeit mit ihnen verbringen. Mich bei ihnen bedanken für alles, was ich durch sie Gutes erfahren habe.

Denn das ist es, was zählt.

Ich wünsche euch eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und ruhige Tage „zwischen den Jahren“. Und schöne Stunden mit lieben Menschen.

adventskranz-2016_kreativfreak_irmgard-mailaender

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die erste Kerze brennt.
Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn den Weg bereit.
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.

 

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